FamilienBildung

Heft 1/2017 (im Dezember 2016 erschienen)

Familienbildung ist ein Bereich, der traditionell zwischen sozialer Arbeit und Erwachsenenbildung angesiedelt ist. Historisch entwickelt aus der Kritik an Erziehungskompetenzen der Eltern und dem Bestreben, vor allem Mütter bei Fragen der Kindesversorgung und der Erziehung zu unterstützen, haben sich institutionalisierte, funktionale, informelle und aufsuchende familienbezogene Bildungsangebote entwickelt. Aktuell rückt Familienbildung gerade bei Fragen der Reduktion von Bildungsbenachteiligung und der Unterstützung und Integration von Familien mit Migrationserfahrungen wieder stark ins Blickfeld. Wie aber ist das Feld im Bereich Erwachsenenbildung konstituiert und welche Herausforderungen stellen sich künftig? Welche Rolle kommt der Erwachsenenbildung zu bzw. welche kann sie einnehmen? Diesen Fragen widmet sich das Heft 1/17 der DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung und beleuchtet die unterschiedlichen Bedingungen und Herausforderungen von Familienbildung in der heutigen Zeit.

Erwachsenenbildung und Soziale Bewegungen

Heft 2/2017 (im April 2017 erschienen)

Soziale Bewegungen verfolgen das Ziel, gesellschaftliche Veränderungen voranzutreiben und Einfluss auf politische Entwicklungen und Entscheidungen zu nehmen. Damit sind sie ein wichtiges Instrument politischer Partizipation. Bildung, Lernen und Erziehung spielen dabei seit jeher eine prominente Rolle. Für die Erwachsenenbildung sind soziale Bewegungen in mehrfacher Hinsicht interessant: Zum einen sind sie Lernorte, in denen teilnehmende Individuen nicht nur thematisch lernen, sondern sich auch Kompetenzen aneignen, die weit über die thematischen Inhalte hinausgehen. Zum anderen tragen sie zum Lernen der Gesellschaft bei und können neues, alternatives Wissen generieren. Das Heft 2/2017 nimmt die verschiedenen Zusammenhänge von Bildung und sozialen Bewegungen in den Blick.

Unser nächster THEMEN SCHWERPUNKT:

Digital /Analog

Heft 3/2017 (erscheint im Juli 2017)

Die Digitalisierung ist unaufhaltsam, und sie wird alle Lebensbereiche der Menschen betreffen – Bildung im Allgemeinen ebenso wie Erwachsenenbildung im Besonderen. Noch findet Lehren und Lernen in der Erwachsenen- und Weiterbildung hauptsächlich in analogen Settings statt – aber eben immer häufiger in Verbindung mit und mit Unterstützung durch digitale Hilfsmittel. Was bedeuten diese Veränderungen und diese Verbindung von Digitalem und Analogem nun genau? Das Heft blickt dabei über die – vielbeachteten und vielbeschriebenen – digitalen Angebote der Weiter- und Erwachsenenbildung hinaus und fragt grundsätzlicher nach dem Verhältnis von Analog /Digital und den Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft und vor allem auf die Lehrenden und Lernenden.

Einsendungen zu den Themenschwerpunkten sind erwünscht. Bitte nehmen Sie hierzu frühzeitig Kontakt mit der Redaktion auf. Änderungen der Planung vorbehalten.

 

 

 

 

Letzte Änderung: 05/07/2017