| Kurzbeschreibung |
Die Frage, was aus der Geschichte für die Zukunft gelernt werden kann bzw. ob eine Beschäftigung mit ihr zukunftsfähige Lernprozesse anregt, wird kontrovers diskutiert. In ihrem Beitrag vertritt Christine Zeuner die Auffassung, dass die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen insbesondere zur Aneignung historischer Kompetenz (Negt, 2010) und zur Entwicklung einer kollektiven Erinnerungskultur (Assmann, 2016) führen kann und die Entfaltung einer kollektiven professionellen Identität bei in der Erwachsenenbildung tätigen Personen anregt. Denn diese Identität sieht Zeuner als konstitutiv an für ihre Zukunftsfähigkeit.
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